Training

Erfolgreiches Führen erfordert: konsequente Selbstwahrnehmung, Selbstkritik, Empathie, klare Kommunikation, Kreativität, natürliche Dominanz, Toleranz, soziale Kompetenz, sowie die eigene Intuition.

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Die Ansprüche und Bedürfnisse an Form und Intensität der Ausbildung ihres Hundes sind bei Menschen unterschiedlich. Sie orientieren sich bestenfalls an den rassebedingten Voraussetzungen des Hundes. Das Thema Training des eigenen Hundes steht in letzter Zeit sehr im Focus der Öffentlichkeit. Der Druck, einen gesellschaftlich unauffälligen Hund besitzen zu müssen, ist sehr groß. Als Reaktion auf diesen Druck werden in vielen Hundeschulen und von vielen Hundetrainern Trainingstechniken angeboten, die möglichst schnell Verhaltenssymptome beheben sollen, ohne leider die Ursachen dieser Symptome zu berücksichtigen. Der Grund für Verhaltensauffälligkeiten des Hundes ist fast immer fehlende Führung.

Im Diensthundebereich war und ist es seit langer Zeit normal, daß der Mensch, der mit dem Hund eine gemeinsame Aufgabe / Arbeit hat, als Hundeführer bezeichnet wird. Der Begriff beschreibt ganz klar eine Reihenfolge: der Mensch führt einen Hund. Heute sind Hunde nicht mehr vorwiegend Dienst- und Gebrauchshunde, sondern in überwiegender Zahl Familienhunde, die eine soziale Funktion haben. Wenn man heute den Menschen, der mit einem Hund zusammenlebt, betitelt, so nennt man ihn meist Hundehalter oder Hundebesitzer; er nennt sich fast immer auch selbst so. Betrachtet man die Wortstämme der beiden Begriffe, so wird eine inhaltliche Veränderung, ein anderer Anspruch deutlich: der entsprechende Mensch besitzt oder hält einen Hund.

Der Aspekt der Führung taucht nicht mehr auf, er ist in der allgemeinen Wahrnehmung sogar oft negativ besetzt, da er mit strengsten Erziehungsmethoden verbunden wird. Ziel der Hundeführerausbildung von Hund & Partner ist es, Ihnen positive Aspekte einer verantwortungsvollen Führung zu vermitteln. Sie lernen die Sprache Ihres Hundes kennen und lernen mit ihm so zu kommunizieren, daß er Sie problemlos versteht. Sie lernen die triebbedingten Bedürfnisse Ihres Hundes kennen und bekommen Möglichkeiten aufgezeigt, diesen gerecht zu werden. Sie lernen die Andersartigkeit des Lebewesens Hund kennen und erfahren Problemlösungen, um an ihr nicht zu verzweifeln. Eine gute Führung setzt das Vertrauen des zu führenden Lebewesens, in diesem Fall unseres Hundes, voraus, so daß sich harte Trainingsmethoden von selbst ausschließen.

Ein Hund erwartet, daß ein Mitglied der Gruppe, in der er lebt, eine seinen Bedürfnissen adäquate Form von Führung an den Tag legt. Geschieht dies aus Sicht des Hundes nicht, so sieht er sich gedrängt, diese Rolle zu übernehmen, ob er es will oder nicht. Aus seiner Sicht ist es für die Gruppe eine Überlebensfrage, daß diese Rolle von wenigstens einem Gruppenmitglied übernommen wird. Es ist Grundlage für ein entspanntes Zusammenleben,daß ich als Mensch die Führungsrolle übernommen habe, nur so kann ich den Bedürfnissen meines Hundes gerecht werden. Führen ist keine Trainingstechnik, Führen ist eine Philosophie des Zusammenlebens zweier Arten - Mensch und Hund.


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