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Da ist er endlich! Die Freude und Begeisterung auf menschlicher Seite ist unermesslich. Unser Welpe ist endlich bei uns eingezogen! Aber wie sieht das aus der Sicht des kleinen, niedlichen Welpen aus? Er ist zum ersten Mal ohne seine Mutter, zum ersten Mal ohne seine Geschwister und zum ersten Mal ohne seine Züchterfamilie, zu der er Vertrauen aufgebaut hatte. Er ist zum Ersten Mal in Ihrer Wohnung, Ihrem Haus, in einer ihm fremden Umgebung.

Was Ihr kleiner Welpe jetzt vor allem braucht, ist Zeit und Ruhe. Er muss sich in Ruhe an die neue Umgebung gewöhnen können, und er braucht Zeit, um Sie und Ihre Familie kennen zu lernen und Vertrauen aufzubauen. Vertrauen ist die Grundlage für alles Weitere in Ihrem gemeinsamen Leben.

Es ist deshalb nicht besonders sinnvoll, nach zwei, drei Tagen in die nächste Welpenspielgruppe zu rennen. Geben Sie ihm Zeit, sich unter Ihrer ruhigen, souveränen Begleitung an sein neues Zuhause und seine neue Familie zu gewöhnen. Überfluten Sie bitte Ihren kleinen vierbeinigen Neuankömmling in den ersten Tagen nicht mit zuviel neuen Reizen.

Setzen Sie in Ruhe aber konsequent die in Ihrer Familie vereinbarten Regeln um und achten Sie darauf, dass alle Mitglieder Ihrer Familie dies tun. „Wo bin und wer sind die? Wie sind die denn, kann ich denen vertrauen?“

Das sind die Fragen, mit denen Ihr Welpe in den ersten Tagen voll und ganz beschäftigt ist. Ihr Hund ist nie wieder so neugierig und offen für Neues und lernbereit, wie in den ersten Wochen und Monaten seines Lebens. Alles was er in diesem Alter lernt, bleibt besonders gut in seinem Gedächtnis haften – leider gilt dies sowohl für Positives, als auch für Negatives.

Eine der wichtigsten Anforderungen, die an den oder die begleitenden Menschen gestellt ist, sind Geduld, Ruhe und Gelassenheit in allen Lebenslagen. Wenn Sie die „Leitfigur“ Ihres Hundes werden wollen, müssen Sie sich  aus Sicht Ihres Hundes auch so verhalten. Ihr kleiner Hund erwartet eine gut strukturierte Ordnung, in dervollkommen klar in „erlaubt“ und „nicht erlaubt“ unterschieden ist und die ihmgenauso klar und deutlich vermittelt wird. Man kann einem Hund keine Ausnahmen erklären. Auch nicht, wenn er klein und niedlich ist.  Der gesellschaftliche Druck auf Hundehalter hat in den letzten Jahren erheblich zugenommen. Lassen Sie sich dadurch bitte nicht verunsichern. Die Erziehung eines Hundes erfordert Zeit und Geduld – ein Welpe kommt mit hundlichen Veranlagungen auf die Welt, da war genetisch noch nicht die Rede von „Bei Fuß“, „Sitz“ , „Platz“ , „lass Nachbar`s Hund in Ruhe,“  - geben Sie ihm und sich die nötige Zeit, genießen

Sie es, mit einem so sozial veranlagten Lebewesen zusammenleben zu können.

Spätestens, wenn Ihr kleiner Welpe bei Ihnen eingezogen ist, wird Ihre hundehaltende Umgebung auf Sie einwirken: „Sie gehen doch wohl in eine Welpengruppe!!!?“ Dieser Druck von außen wird besonders dann kommen, wenn dies Ihr erster Hund ist.

Aber: Sozialisation und Erziehung ihres Welpen findet ständig, täglich bei Ihnen zu Hause, in Ihrem Alltag statt – nicht nur einmal in der Woche in der Welpengruppe oder Welpenspielstunde.

Sind Sie darauf vorbereitet?  

Mensch & Welpe im Schulungszentrum

Wenn Sie mit Ihrem kleinen Welpen nach einer angemessenen Zeit der Eingewöhnung zu Hause zu uns ins Schulungszentrum kommen, sehen wir unsere Aufgabe darin, Sie in Ihrem Verhalten Ihrem Welpen gegenüber zu beraten und zu stärken. Es geht um Ihre Beziehung zu Ihrem Welpen, die im Vordergrund steht. Wir möchten Ihnen vermitteln, wie Sie die Körpersprache Ihres Hundes richtig lesen lernen können, wie Sie ihn zu erwünschtem Verhalten motivieren können und wie Sie unerwünschtes Verhalten abbrechen können. Das erfordert häufig nicht reden, sondern handeln. Sie wollen Ihren kleinen Hund erziehen. Erziehung setzt aber Beziehung voraus. Eine Beziehung , in der Ihnen Ihr kleiner Hund vertrauen kann.

Natürlich wird bei uns in kleinen Gruppen auch „gespielt“. In diesem „Spiel“ mit Gleichaltrigen zeigt Ihr Welpe sein gesamtes Verhaltensrepertoire, das er genetisch mitbringt. So lieb und putzig wir unseren Welpen finden, zu seinem Verhaltensrepertoire gehört auch aggressives Verhalten, das er ausprobieren möchte und muss, um lernen zu können. Hier sehen wir unsere Aufgabe darin, Ihnen zu vermitteln, wann Sie steuernd eingreifen sollten und wann es nicht nötig ist.

Spielerisch kommen natürlich auch Übungen des Grundgehorsams vor, stehen aber nicht im Vordergrund. Ist eine vertrauensvolle Beziehung zwischen Ihrem Hund und Ihnen hergestellt, so sind „Sitz“ , „Platz“ und „Bei Fuß“ leichtere Übungen.

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